
Der Event für alle Menschen, die die Verwaltung von innen kennen und den Mut haben, sie anders zu machen. Es wird auf eine im Rahmen der ordentlichen Zuständigkeit durchzuführende Fachveranstaltung zur Weiterentwicklung der öffentlichen Verwaltung hingewiesen.
JetztUnsere Leitfrage Übergeordnete Fragestellung
Worum es geht Ausgangslage
Die Verwaltung von morgen entsteht nicht in Sitzungszimmern mit fertigen Folien. Sie entsteht, wenn Menschen, die den Alltag der Verwaltung kennen, offen aussprechen, was sie anders machen möchten und beginnen, es umzusetzen. Wir sind überzeugt: Reform beginnt nicht nur oben, sondern bei denen, die sie täglich erleben. Genau dafür ist «Staat mal anders» gedacht: eineinhalb Tage, an denen die Teilnehmenden selbst bestimmen, worüber gesprochen wird. Keine Frontalreferate, kein Verwaltungsjargon. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass die Weiterentwicklung der öffentlichen Verwaltung nicht ausschliesslich im Rahmen institutionalisierter Sitzungen mit vorbereiteten Präsentationsunterlagen zu erfolgen hat, sondern nach Auffassung der Organisatoren durch die unmittelbar betroffenen Mitarbeitenden selbst voranzutreiben ist. Die vorliegende Veranstaltung dient dem fachlichen Austausch zwischen Verwaltungsangestellten aller Stufen im Rahmen eines nicht frontal ausgerichteten Veranstaltungsformats.
Wie es abläuft Ablauf und Programmgestaltung
«Staat mal anders» ist eine Unconference: Es gibt keine Redner*innenliste, die wir dir vorab schicken, sondern eine fast leere Agenda. Wer ein Thema hat, bringt es ein. Du wählst die Sessions, die dich interessieren und darfst jederzeit weiterziehen, wenn eine andere mehr bringt. Ein im Voraus zugestelltes Detailprogramm besteht nicht; das Format sieht die eigenständige inhaltliche Gestaltung durch die Teilnehmenden vor. Themenvorschläge werden von den Teilnehmenden eingebracht. Die Auswahl der Sessions erfolgt durch die Teilnehmenden selbst; die Teilnahme kann jederzeit gewechselt werden.
Damit du mit einem Thema im Kopf ankommst: Zur Vorbereitung wird die Auseinandersetzung mit den nachstehenden Fragestellungen empfohlen:
Kulturpark Zürich, Pfingstweidstrasse 16 Durchführungsort: Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich
Der Ort Durchführungsort
Wir treffen uns im Kulturpark in Zürich-West, fünf Gehminuten vom Bahnhof Hardbrücke. In diesem Haus arbeiten rund 34 gemeinnützige Organisationen unter einem Dach, dazwischen wohnen Menschen, es gibt Gewerbe und zwei Restaurants. Als Durchführungsort dient der Kulturpark in Zürich-West, in einer Gehdistanz von rund 500 Metern zum Bahnhof Zürich Hardbrücke. Die Liegenschaft beherbergt rund 34 gemeinnützige Organisationen sowie Wohnungen, Gewerbebetriebe und zwei gastronomische Betriebe.
Hier haben wir einen grossen Saal, vier Räume und einen grünen Innenhof, die wir für die verschiedensten Aktivitäten nutzen werden. Für die Veranstaltung stehen ein Saal, vier Gruppenräume sowie ein begrünter Innenhof zur Verfügung, welcher für verschiedene Zwecke genutzt werden kann.
Für wen Zulassungsvoraussetzungen und Anmeldeverfahren
«Staat mal anders» richtet sich an alle, die in der öffentlichen Verwaltung der Deutschschweiz arbeiten, von der Gemeinde bis zum Bund, aus allen Kantonen, egal auf welcher Stufe. Die Plätze sind auf 55 beschränkt, der Unkostenbeitrag beträgt 180 Franken. Die Anmeldung läuft direkt über Eventfrog und ist bis am 2. Oktober 2026 möglich. Es gilt first come, first served: Sobald die 55 Plätze vergeben sind, schliessen wir die Anmeldung. Die Teilnahmeberechtigung erstreckt sich auf sämtliche Angehörige der öffentlichen Verwaltung der deutschsprachigen Schweiz, unabhängig von Kanton, Hierarchiestufe und Verwaltungseinheit. Die Platzzahl ist auf 55 begrenzt; der Unkostenbeitrag beträgt CHF 180.00. Die Anmeldung erfolgt ausschliesslich über die Plattform Eventfrog und ist bis zum 2. Oktober 2026 möglich. Die Zuteilung erfolgt nach dem Prinzip der Priorität des Eingangs (first come, first served). Nach Ausschöpfung der verfügbaren Plätze wird das Anmeldeverfahren geschlossen.
Jetzt anmelden Anmeldung vornehmenFür Unterstützer*innen Finanzierung und Unterstützung
Wir organisieren «Staat mal anders» ehrenamtlich und unabhängig. Für Raum, Verpflegung und Material suchen wir finanzielle Unterstützung oder Sachleistungen von Menschen oder Organisationen, denen eine offene, experimentierfreudige Verwaltung am Herzen liegt. Wenn das nach euch klingt: lasst uns reden. Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt auf ehrenamtlicher Basis. Für die Deckung der Kosten betreffend Räumlichkeiten, Verpflegung und Material werden finanzielle Zuwendungen oder Sachleistungen erbeten. Anfragen sind an die zuständige Kontaktadresse zu richten.
Kontakt aufnehmen Anfrage einreichenWer steckt dahinter Organisationskomitee
Wir haben uns 2025 am ersten Schweizer «Forum für den Staat von morgen» kennengelernt. Weil das «Forum für den Staat von morgen» im 2026 keine Wiederholung findet, sind wir spontan eingesprungen und organisieren selbst eine Unconference in unserer Freizeit, ohne Auftrag, einfach weil wir es wichtig finden. Am 3. August 2026 haben wir den Verein «Staat mal anders» gegründet. Er ist seither Träger der Veranstaltung. Die Organisation der vorliegenden Veranstaltung erfolgt durch ein ehrenamtlich tätiges Komitee, bestehend aus sechs Angehörigen verschiedener Verwaltungseinheiten von Stadt, Kanton und Bund, ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit und ohne Entschädigung. Mit Datum vom 3. August 2026 wurde der Verein «Staat mal anders» mit Sitz in Zürich gegründet; die Trägerschaft der Veranstaltung obliegt seither dem Verein.

«Klare Rollen machen nicht unbeweglich. Sie machen handlungsfähig.» Eine eindeutige Zuständigkeitsordnung steht der Handlungsfähigkeit nicht entgegen, sondern begründet sie.

«Verändern darf man meistens mehr, als man denkt.» Der tatsächlich bestehende Handlungsspielraum wird von den Mitarbeitenden regelmässig zu eng ausgelegt.

«In der Verwaltung heisst es oft ‹Ja, aber …›. Mit ‹Ja, und …› schaffen wir Raum für Veränderung.» Anstelle der verbreiteten einschränkenden Stellungnahme ist einer ergänzenden Stellungnahme der Vorzug zu geben; hierdurch entsteht Spielraum für Veränderungen.

«Nicht jede Idee braucht ein Konzept. Manche braucht nur einen Entscheid.» Nicht in jedem Fall ist eine konzeptionelle Grundlage zu erarbeiten; teilweise genügt ein Beschluss.

«Verwaltung bleibt Verwaltung. Aber sie muss nicht auch noch verwalten, wie sie arbeitet.» Die Verwaltung bleibt Verwaltung; dies entspricht ihrem Auftrag. Nicht zu ihrem Auftrag gehört demgegenüber die Verwaltung der Art und Weise, in der sie ihre Aufgaben erfüllt.

«Wenn der Raum offen ist, kann jede und jeder den ersten Schritt machen.» Bei entsprechend ausgestaltetem Handlungsspielraum ist der erste Umsetzungsschritt durch jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter zulässig.